Modellbau im Maßstab 1:32

Neues vom

Maintal-MOTODROM

Refreshing März 2019

3 Jahre nach dem ersten Spatenstich war eine Auffrischung der Modellanlage dringend notwendig, um den Modellspaß zu erhalten


 

Die Modellanlage entwickelt sich immer weiter

Auch im Jahr 2020, dem 5. Jahr des Entstehens, finden sich immer noch Möglichkeiten der Gestaltung, die genutzt werden. Einmal mehr zeigt sich, dass der Reiz der Anlage mit den vielen Figuren, die alle möglichen Situationen darstellen, wächst. Damit haben es Besucher immer schwerer, in kurzer Zeit einen umfassenden Eindruck zu erhalten. Dazu braucht man Zeit. Mit zuvor gezeigten Filmen von der Anlage mit viel Action und Nahaufnahmen wird der Blick für die anschließende Besichtigung geschärft und die Erwartungshaltung gesteigert. Als funktionale Modellanlage im Maßstab 1:32 in Digitaltechnik dürfte sie eine Rarität sein.

 

Zunächst erhalten Sie erst einmal einen Überblick über die vielen Details und Dioramen, die Sie auch über Links direkt erreichen können. An der zügigen Verlinkung arbeite ich noch.

 

Was macht nun eine solche Anlage so interessant?

 

In einem städtischen Umfeld gibt es Highlights, die besonders zur Geltung kommen, wenn man sie ortsunabhängig kombiniert. So entsteht ein Eindruck mit realen Gebäuden, jedoch in einer wesentlich interessanten Umgebung. Kombiniert mit fiktiven Gebäuden, die dem Flair der Stadt Maintal entsprechen, entsteht so eine kleine Welt mit besonderen Eindrücken.

 
 

 

 

 

 

 

Im Vergleich dazu

die bisherige

Streckenführung

 

Objekte der Modellanlage:

     
  1   Eingang und Kassenhäuschen  
  2   Gästehaus am Motodrom  
  3   Werkstattgebäude in der Pitlane  
  4   Michael Schumacher Haus  
  5   Tankstelle  
  6   Kommandostände der Teams  
  7   VIP - Terrasse  
  8   Schwimmbad  
  9   Angelsee
10   Limes-Turm
11   Schützenhäuschen
12   Dr. Ove Rasmussen - Haus
13   Flugrettung
14   Toiletten an der Tribüne
15   Haupttribüne bei Start und Ziel

16   Licher-Turm
17   Fußgängerbrücke zur Tribüne
18   Tribünenbereich + Naturtribüne
19   Haus Untergasse 1
20   Hochstädter Untertor
21   Fachwerkhaus am Lindenbaum
22   Historisches Rathaus Hochstadt
23   Kleiner Park mit Kriegerdenkmal
24   Historischer Brunnen Dörnigheim
25   Denkmal Kreppelrichter von 1902
26   Fußgängerbrücke zum Innenraum
27   Ruine Burg Rabeneck
28   Wachenbuchener Rathaus
29   Bauernkirche Dörnigheim
30   Wachenbuchener Brunnen

31   Heyer-Haus Gründerzeit
32   Typische Wohnanlage
33   Haus der Gründerzeit
34   Pressezentrum
35   Feuerwache 1
37   Garten mit See
38  
39   Orangerie
40   Villa

41   Motodrom-Center, McDonald, Bar
42   Trafostation
43   Reparaturwerkstatt Retro
44   Kontrollposten
45   Good Year Bogen Fahrerlager

46   Siegerehrungsgebäude
46a  Rohbau Trafostation

       Good-Year-Zeppelin
47    Trinkhalle
48    Bushaltestelle
49    Trafostation
50
51    Schlosserei Gruber
       Bundeswehrmusikkorps Veitshöchheim
52    Bushaltestelle 1
53    Motor Tunig Werkstatt
54    Mobilfunk-Turm
55    Pit Stop Grill
56    Kamera-Plattform
57    IRONMAN-Strecke
58    Einsatzzentrale

59    Fußgängerbrücke

60    Tankstelle 60er Jahre



Wie alles begann...


Ende 2015 erfolgte der "erste Spatenstich" mit einem Carrera-Grundbausatz und einer leichten Modifikation. Im Carrera-Konzept war eine Acht und eine Brücke vorgesehen, die ich sofort verwarf, da wegen der insgesamt 7 Spurwechselweichen ein Streckenausgleich zwischen Innen- und Außenbahn nicht erforderlich war. Es war jederzeit möglich, die Ideallinie zu befahren. Die ursprüngliche Boxengasse mit dem Tankstop war zu kurz, um diesen sicher anzufahren. Auch das wurde sofort geändert, ehe mit dem Ausbau der Anlage und dem Modellbau begonnen wurde. Nach und nach entwickelte sich die Idee, die Anlage mit Maintaler Flair zu versehen und ich baute im Maßstab 1:32 einige Maintaler Bauwerke nach und versah sie innen und außen mit Leben. Ein Kostenfaktor waren die Figuren, die erst Leben in den Modellbau bringen und die einen realen Bezug zum Maßstab ermöglichen. Mit einem nicht mehr genau zu beziffernden Stundenaufwand wurde Objekte und Figuren zusammengebaut und farblich gestaltet. Heute sind es bereits ca. 1.000 Figuren.
Es entstand zudem eine Infrastruktur, die langsam wuchs. Fiktive Besucher sollten jeden Punkt der Anlage erreichen können. So waren auch Brücken und andere Zugangselemente erforderlich, die mit dem technischen Teil der Carrera-Bahn nichts zu tun hatten. Nachdem die Fahrbahnelemente in speziellen Hartschaumplatten "versenkt" worden waren, war die Grundlage für den Ausbau geschaffen.




Anlage zu Beginn der Aktivitäten 2016
Ende Februar 2019 bot sich dann bereits nebenstehendes Bild. Jetzt war die Bebauungsdichte enorm und ein weiterer Ausbau nicht mehr möglich. Aber genau der Modellbau machte bei mir den besonderen Stellenwert aus,  weil er mir besonders viel Spaß macht. Ich hatte bereits mehrere Objekte gegen Neubauten ausgetauscht, denn das Bessere ist der Feind des Guten. Dabei erreichte ich dann die Schmerzgrenze und es musste etwas geschehen.

Wenn die Arme zu kurz sind

Das ursprüngliche Konzept hatte mehrere Nachteile, die sich erst im Laufe der Zeit herausstellten. Die Tiefe der Anlage entsprach der maximalen Armlänge, mit der die Mitte noch erreichbar war. Damals bedachte ich nicht, dass die späteren Gebäude auch eine gewisse Höhe haben, um die sich der Weg zum kritisch erreichbaren Ziel verlängerte. Die Art der kulissenhaften Randbebauung führte bei Störungen dazu, dass Objekte erst entfernt werden mussten, ehe man an technische Elemente herankam. Hier musste eine Lösung gefunden werden.

Wenn die Strecke zu kurz ist

Mit der digitalen Carrera-Rennbahn sind Fahrzeuge individuell programmierbar und sie fahren dann automatisch, wechseln über einen Zufallsgenerator die Spur und ermöglichen einen Pulk von 8-10 Fahrzeugen, gegen den man manuell gesteuert mit einem weiteren Fahrzeug antreten kann. Bei sieben Spurwechseln auf einer kleinen Bahn ist die Kollisionsgefahr recht groß, wenn die Abstände zwischen den Spurwechselweichen zu kurz sind, um einen Überholvorgang abzuschließen. Eine Verlängerung der Fahrstrecke war also erforderlich. Zur besseren Nutzung vorhandenen Platzes musste ich 90°-Kurven einfügen. Da im Bausatz nur 60°-Kurvenstücke enthalten waren, benötigte ich 30°-Kurvenstücke. der Rest würde mit zusätzlichen Geraden für mehr Streckenlänge sorgen.
  


 
Anlage im Mai 2019

Der große Ruck


Der Entschluss zum Umbau kam spontan und innerhalb einer Stunde war nur noch die Altstadt an ihrem Platz. Alle anderen Objekte waren abgeräumt. Jetzt stand nur noch der Unterbau und die Streckenänderungen konnten in Angriff genommen werden. Die Lösung war ein Mittelgang, über den man problemlos an jeden Punkt der Anlage kommen konnte. Damit entfiel der schmale Gang an der Wand entlang und die Anlage konnte direkt an die Wand geschoben werden.
Über den Mitttelgang und die veränderte Anordnung von Gebäuden wurde ca. 3m zusätzliche Streckenlänge und die idealere Ausgestaltung der Pitlane gewonnen. Nun sind Überholvorgänge entschärft, die Boxengasse funktionsgerechter und der Tankpunkt sehr gut anzufahren.

Der Umbau durchlief zwischen den Einzelschritten einige Erprobungsphasen, um den Zusatznutzen zu optimieren. Nachdem alle Objekte beim Abbau von ihrer Verdrahtung getrennt worden waren, musste für die U-Form des Konzeptes ein neues Stromkonzept eingerichtet werden. Als Senior und Brillenträger ist das auf dem Rücken liegende Verdrahten unter der Platte  und über Kopf sehr beschwerlich, so dass ich die Stromverteiler kurzerhand auf die Platte verlagerte und später mit einem Gebäude tarnte. Dabei kam mir der Maßstab 1:32 sehr entgegen. Der Wiederaufbau der Objekte und die Einrichtung der Infrastruktur der Modellanlage konnte beginnen. Bis dahin lag bereits eine Woche Arbeit hinter mir.





Die Trinkhalle am Motoddrom

Die Veränderungen

Vorne links wurde die Kurve als 90°-Kurve ausgebildet und ein See sowie ein Kleingarten angelegt. Damit konnte die nachfolgende Strecke begradigt und verlängert werden.

Der Limes-Turm bekam eine geänderte Anlage und es wurde ein Höhenweg zum Schützenhäuschen angelegt, der dem Schutz der Strecke dient, damit kollidierte Fahrzeuge nicht abstürzen können.

Die Boxenausfahrt mündet nun direkt in eine Kurve. Die frühere Weiche wurde entfernt. Der Effekt ist nun, dass zwischen zwei Weichen eine längere Strecke für Überholvorgänge existiert, was den programmierten und automatisch fahrenden Fahrzeugen, aber auch den Individuallenkern zugute kommt.

Die Fahrbahnen wurden wieder mit Curves und Leitplanken versehen, um die Sicherheit zu erhöhen.

Zwischen dem Kleingarten und den Boxen befindet sich ein kleiner Park mit einem Imbissstand.

Der Boxenbereich bekam eine zweite Spur, so dass jetzt auch Durchfahrten weiterer Fahrzeuge möglich sind, wenn vor den Boxen und am Tankpunkt Betrieb ist. Eine Kreuzweiche ermöglicht, dass mehrere Fahrzeuge die Boxen anffahren und verlassen können.

Die Reifenwechselzone, die bisher in der Kurve vor der Zentralwerkstatt lag, konnte in die zweite Boxenspur verlegt werden, damit die Boxengasse nicht blockiert ist, wenn Fahrzeuge zum Tankstopp in die Pitlane müssen. Außerdem gelingt es jetzt mehreren Fahrzeugen, ohne Abstimmung ihre Box anzufahren.  Durchfahrtsstrafen können ebenfalls ohne Behinderung der anderen Fahrzeuge "abgesessen" werden.

Das Michael-Schumacher-Haus wurde um drei weitere Boxen erweitert, die jetzt in der mittleren (dunklen) Box den neuen Stromverteiler aufnehmen. Damit ist die Boxengasse  für mehrere Teams erweitert und mit wesentlich mehr Leben erfüllt.

Die Fußgängerbrücke wurde versetzt, wodurch die Boxengasse besser einsehbar ist.

Die Kommandostände und das Flutlicht blieben an der gleichen Stelle.

Die Zentralwerkstatt mit Turm und die Boxeneinfahrt  wurden versetzt und die Wendeltreppe zum Turm umgebaut. Es sind die kleinen Details, die stets von  Umbauten betroffen sind, damit das Gesamtkonzept wieder schlüssig ist.

Gerettet wurde auch der alte Eingang zum Motodrom für Anlieferfahrzeuge und öffnet den rechten vorderen Blick auf die Rennstrecke.

Zwischen dem Erweiterungsbau und der Zentalwerkstatt steht nun die rustikale Werkstatt, vor der privateFahrzeuge repariert werden können, die keinem Team angehören.

Die Kurve vor der Zentralwerkstatt ist mit markierten Randstreifen ausgestattet, um die nicht gleichmäßig verlaufende Kurve besser treffen zu können. Boxengasse und Rennstrecke sind durch eine Boxenmauer getrennt.




Nach der Boxeneinfahrt wurde eine weitere Weiche verbaut, um damit die Ideallinie treffen zu können.

Hier fanden auch die alte Trafostation und der Pit-Control-Stand wieder einen Platz.

Mit diesen Veränderungen gelang eine weitere Streckenverlängerung, weil der frühere Eingang zum Motodrom für Besucher, die Bushaltestelle und das Gästehaus verlegt wurden. Außerdem ist die Streckenführung viel besser auf automatisch fahrende Autos abgestimmt, für die längere Strecken zum Überholen zwischen den Spurwechselweichen gute Chancen bieten. Für den gemischten Fahrbetrieb  (automatisch fahrend und handgesteuert) bieten sich ebenfall mehr Möglichkeiten, kollisionsfrei zu überholen. Damit sind Unterbrechungen deutlich reduziert.

Die Boxengasse bietet auch bessere Möglichkeiten für den einsatz des Pace-Cars.




Der hintere Teil der U-förmigen Anlage wurde ebenfalls umgebaut, damit er jetzt besser einsehbar ist. Die für die Ideallinie wichtige Spurwechselweiche wurde nicht verändert.

Der Turm wurde versetzt und bekam eine gepflasterte Einfassung sowie neue, realistischere Curves.

Zwischen Tribüne und Turm sind Toiletten zu finden. Dieses Detail darf nicht fehlen, sonst hätte eine Dixie-Rreihe aufgestellt werden müssen.

Das gegenüber der Tribüne bisher befindliche Siegerehrungsgebäude ist nun neben der Tribüne angeodnet und bildet mit der Pressestelle ein Ensemble.

An der Stelle des Gebäudes für die Siegerehrungen steht heute das Sicherheitszentrum für Rettungsdienste mit Bereitschaftsraum. Als Schnittmodell ausgelegt, damit man ins Innere schauen kann bietet es einen umfassenden Einblick in die Infrastruktur der Retter.

Jetzt ist auch die Steuer- und Kontrolleinheit wieder freier zugänglich.





Der Bereich zwischen Flugrettung und Pressestelle sowie die S-Kurve wurde verändert und neu gestaltet.

Die Flugrettung blieb am alten Ort. Die Spurwechselweichen blieben an der alten Stelle.

Das Dr. Ove Rasmussen-Haus musste am alten Ort weichen und wurde gegenüber von der Feuerwehr platziert. Die gesamte Zone für Rettungsfahrzeuge wurde sinnvoller zusammengelegt und die ehemalige Parkspur für Einsatzfahrzeuge wurde zum Umbau der Boxengasse benutzt.

Die frühere Fußgängerbrücke, die vom Gästehaus des Motodroms zu den Tribünen führte, wechselte ebenfalls ihren Platz und steht naben der neu gebauten Bushaltestelle.

Als Bus konnte ein Modell im Maßstab 1:32, das sehr schwer zu bekommen war, mit einem Maintaler Anstrich versehen werden. Es öffnet und schließt die Türen automatisch und es imitiert Busgeräusche während des Haltens.








Im linken hinteren Bereich der Anlage wurde die Kurve ebenfalls verändert und der Garten unterhalb des alten Schützenhäuschens an einen neuen Ort versetzt. Doch dazu komme ich später.

Im Bereich des U positionierte ich nun das Gästehaus und rechts daneben eine Bushaltestelle.





















Im Bereich des U befindet sich der neue Besuchereingang sowie das urige Kassengebäude, die Bushaltestelle und der Kiosk.

Ferner wurde ein gepflasterer Parkplatz angelegt, der den Wagen für die Fernsehübertragung und den Kran mit der Kamera aufnimmt. Unter der Platte befindet sich ein weiterer Stromverteiler.

Am oberen Bildrand ist der Höhenweg mit der Kontrollstation sichtbar, sowie die Abgrenzung und Absicherung der gegenläufigen Fahrbahnen.

















Zurück zur Boxengasse mit dem Michael-Schumacher-Haus.

Unten ist das aufgefrischte Schwimmbad zu sehen mit der angrenzenden VIP-Lounge.

Neben den Boxen befindet sich der Rohbau der neuen Trafostation sowie die Besucherbrücke, die zu den Boxen, in den kleinen Park und zum Garten sowie zum See führt.



Insgesamt verbesserte sich damit die Infrastruktur der Anlage, die jetzt viel lockerer wirkt und über den Mittelgang besser erreich- und erlebbar wird.

Doch nun die Veränderungen im Detail und der direkten Ansicht.


Boxenausfahrt zur Ostkurve


Boxengasse mit Kommandoständen und Flutlichtanlage


Boxengasse, Boxen und Werkstätten




Rund um die Westkurve des Motodroms









Objekte wurden besser positioniert

Einige Objekte waren fahrtechnisch bisher echte Störfaktoren, weil sie die Sicht auf die Strecke beeinträchtigten. Besonders das Gästhaus des Motodroms war zu sichtbehindernd. Der gesamte Bereich wurde auf die Platte der U-Erweiterung versetzt. Nun kam der Eingangsbereich mit der Drehtür viel besser zur Geltung und die Trinkhalle am Motodrom mit dem gesamten Umfeld war besser ins Verkehrskonzept eingebunden.

Der Kleingarten und der See waren bisher auf die Ecken der Anlage verbannt und beides kam nur auf den dritten Blick zur Geltung. Jetzt kombinierte ich den Kleingarten und den See auf einem Grundstück direkt im Anschluss an den gut beobachteten Boxenbereich, so dass er sofort ins Auge fällt. Für den See wurde eine Glasplatte anstelle der früheren Kunststoff-Folie verwendet, was eine hervorragende Spiegelung garantiert. Ein kleines Seerosenfeld auf der Glasplatte und die verschiedenen Gräser sowie das Schilf vermitteln einen täuschend echten Effekt. Trauerweiden runden das Bild ab.

Der Gartenebreich erinnert sehr an meinen 2015 aufgegebenen Garten mit der alten Hütte, den Bohnenstangen und den Gemüsebeeten. Selbst die leeren Getränkekästen und der achteckige Brunnen durften nicht fehlen.



Eines der zuletzt gebauten Objekte bekam ebenfalls einen besseren Platz. Der Rohbau der Maintalwerke für eine neue Trafostation ist nun besser einsehbar. Die weißen Kalksteine auf der Euro-Palette und die Mischmaschine waren seither kaum aufgefallen.

Dahinter ist auch einTeil des Wegenetzes und die Brücke zum Motodrom zu sehen, über die die Besucher in den Boxenbereich kommen.

Neue Anordnungen wirken frisch und luftig

Ein erstes Resümee erlaubt bereits den Eindruck einer gelungenen Verbesserung, denn alles ist viel besser einsehbar. Das ist gerade für Fahrer sehr wichtig. An die Veränderungen muss man sich allerdings erst gewöhnen, den einige Passagen müssen anders angefahren werden. In einer weiteren Ausbaustufe werden nun noch Banden und Leitplanken optimiert. Einige Werbebanden wurden bereits mit Fangzäunen bestückt, damit die Fahrzeuge nicht die Modellanlage verlassen können. Safety first!

Die Abbildung unten vermittelt einen guten Eindruck von den wichtigsten Veränderungen und gibt ein Gefühl für die Bebauungsdichte. Im richtigen Blickwinkel verschwindet der Mittelgang ganz und die Anklage wirkt so kompakt, wie bisher.

Neubau MWG-Trafozentrale
 



                                                              Das erweiterte Boxengebäude bietet nun drei weiteren Teams beste Voraussetzungen



Seit Ende September 2020 gibt es auf dem Gebäude eine Konzerthalle





  Konzerthalle über den Boxen

Was wäre eine Modellanlage ohne permanente Verbesserungen! Der Dachgarten des neuen Boxengabäudes bot sich für eine Aufstockung an, damit auftretende Künstler und Gruppen nicht weiterhin Wind und Wetter ausgeliefert sind. Nun ist dort eine Konzerthalle, die auch außerhalb des Rennbetriebs genutzt wird. Maintal tut viel für die Kultur, so auch im MOTODROM.

Die Dachkonstruktion war für mich eine große Herausforderung. Das Verwenden von Plexiglas anstatt Folien zahlte sich aus.
Die Dachkonstruktion ist abnehmbar, damit je nach Veranstaltung umdekoriert werden kann. Im Maßstab 1:32 sind Musiker und Musikinstrumente nur schwer zu bekommen. So wird eine der nächsten Aufgaben die Herstellung eines großen Schlagzeuges sein.

Mit Vorhängen im Bühnenbereich wird dann die Dekoration abgeschlossen sein. Das ist wieder eine Arbeit für einige Stunden.
 





 
  Nun ist alles für das Konzert nach der Darbietung des Bundwehrmusikkorpses vorbereitet und die Musiker haben ihre Instrumente aufgebaut.

Eine große Herausforderung war dabei das Schlagzeug, für das es keinerlei Modelle im Maßstab 1:32 gibt. Also musste es selbst hergestellt werden. Auch die griffbereiten Instrumente mit den Tragekoffern waren eine mühselige Kleinarbeit, die nur mit Pinzette und Lupe zu bewältigen waren.

Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, zumal nun auch eine Bestuhlung existiert. Alle Elemente sind auf Basisplatten montiert, die jederzeit ausgetauscht und umdekoriert werden können.
 

 

 





Kleingartengelände mit Angelsee

 
Der Kleingarten und der Schnellimbiss
 
Im Kleingarten treffen sich Alt und Jung und der kleine See, der aus einer alten Kiesgrube entstand, ist mit seinen Seerosen und den Trauerweiden eine Oase inmitten des Renngeschehens. Ein offenes Feuer, der Brunnen und die Beete sind eine Erinnerung an meine Gartenanlage im Fechenheimer Mainbogen. An Wochenenden wird wieder der Grill aufgebaut und man glaubt förmlich, den Geruch von Grillgut zu riechen. Über die Wege aus Waschbetonplatten gelangt man an jeden Punkt des Gartens. Eine Skatrunde lässt sich absolut nicht stören.

Bei Renn- und Trainigsbetrieb im MOTODROM kommt ein Schnellimbiss vorbei und versorgt die Besucher sowie das Boxenpersonal. Der Imbiss wurde in der bewährten Bauweise mit Kunststoffplatten und Fotopapier hergestellt und mit Licht versehen. Auch hier sind die Details wieder sehenswert.

  



 

Was hier so lebensnah aussieht, ist das Werk mehrerer Stunden Arbeit, weil alles handgefertigt ist. Zur Verwendung kamen Holz aus der Natur, Furnierstreifen und
gedruckte Spielkarten von 3-4 mm Größe. Biergläser und Flaschen kamen vom Diorama-Zubehör-Lieferanten. Die Figuren sind aus vielen Einzelteilen
zusammengesetzt und bemalt. Nur so lassen sich solche kleinen Dioramen herstellen.

So sieht es aus, wenn eine Gartenparty steigt



 
 
                                                                                                                                      Pit Stop-Grill


Die Einsatzzentrale

Auf der neuen Anlage ist nun auch der Leitstand des Rettungs-Zentrums zu sehen. Das Gebäude kann im Schnitt besichtigt werden. Dadurch sind die vielen Details noch greifbarer. So ist auch die Stange zu sehen, an der die Rettungskräfte vom Bereitschaftsraum herunter an die Fahrzeuge kommen. Der Leitstand verfügt über 6 Bildschirme, damit alle neuralgischen Punkte eingeblendet werden können. Von dort aus hat man einen guten Blick auf Start und Ziel sowie die Tribünen. Diese Funktionseinheit steht in enger Verbindung zur Feuerwache 1 und der Flugrettung.

Besondere Dioramen benötigen als Blickfang einen passenden Rahmen. Solche Gebäude sind ideale Präsentationsstätten. Die handgefertigten Fässer, Stühle und Figuren mit besonderer Funktion, Zapfanlage und Spüle, Rolltore, Automaten, Werkbänke und vieles mehr runden gängige Situationen ab.
  




  



  

 
Stadtbusverkehr

Ganz in der Nähe des Gästehauses am Motodrom ist die Bushaltestelle "Sandweg", an der ein Bus der Linie 26 steht. Nach langer Suche fand ich einen RC-Bus im Maßstab 1:32, den ich in den für Maintal typischen Farben umlackieren konnte. Die Türen öffnen und schließen. Der Bus macht die originalen Anlassgeräusche, Blinker und Rückfahrleuchten und die typischen Warnsignale beim Rückwärtsfahren können bedient werden. Natürlich wurde auch die Inneneinrichtung dem Original angepasst und Fahrgäste stehen im Bus oder haben Platz genommen.

Damit ist der Bus absolut naturgetreu und bei Filmaufnahmen stimmt der gesamte Haltevorgang mit Ein- und Ausstieg der Fahrgäste. Natürlich ist das Wartehäuschen mit der gesamten Einrichtung maintaltypisch. Fahrbahnen, Bürgersteige und die Markierungen für Blinde und für die Sicherheit vermitteln ein Gefühl von "zuhause in Maintal".

Auch hier zeigt sich wieder, dass Modellbau bis ins Detail für Besucher zu wahren Erlebnissen werden, wenn man sich die Zeit nimmt und sich alles ganz genau ansieht. Damit unterscheidet sich die Anlage bei voller Funktionstüchtigkeit von gewöhnlichem Spielzeug.
   
  
Auf den ersten Blick

Rund um den Eingang für technisches Personal hat sich ebenfall einiges verändert. Schließlich ist es der erste Blick, den man auf die Anlage wirft. Die Brücke zu den Boxen rückte näher zum Eingang und die alte Werkstatt kann über die Boxengasse erreicht werden. Auch die Einfahrt zur Boxengasse wurde besser angeordnet und in diesem Bereich Ausweiche ermöglicht. Der gesamte Bereich, in dem zuvor der Reifenwechsel stattfand, wurde jetzt vor die Boxen verlegt. Die Zentralwerkstatt behielt ihren alten Platz. Der gesamte Bereich wurde durch eine stabile Werbebande geschützt.


Die Flugrettung und die Feuerwehr

Nahezu am alten Platz ist wieder die ADAC-Flugrettung platziert. Sie wurde zuvor überarbeitet und die darunterliegende Launch hat nun ihr endgültiges Aussehen. nebenan befindet sich wieder die Feuerwache 1 mit ihren Fahrzeugen und dem umfangreichen Rettungspersonal.
  



 

 

Auf Rennstrecken sind im Rettungsdienst viele Spezialisten präsent. Eine Truppe dieser Spezialisten ist im Rettungsdienstbereich zu sehen, ebenso Kräne und Bergungsfahrzeuge. Ein Feuerwehrwagen und ein Abschleppwagen sind als fahrbare Modelle im Einsatz. Dieses Detail kommt auf vielen Modellanlagen zu kurz. Hier rundet es die Infrastruktur ab.

Im Dr.Ove Rasmussen-Haus, einer Nachbildung des Renngebäudes, das an der Solitude steht, ist die gesamte Leitung zuhause und von dort aus wird der gesamte Ablauf gesteuert. Eine Tankstelle für den Dienstbetrieb ist direkt vor dem Haus. Hier stand eine historische Tankstelle des Nürburgrings Pate.

Einige Gebäude und Ausrüstungsgegenstände sind einer für Modellbauer 1:32 äußerst interessanten Website entnommen und in leicht veränderter Form von mir nachgebaut worden. Hier ist auch diese Tankstelle zu finden. Für mich war diese Website eine wahre Fundgrube. Alle Modelle sind in Papierbauweise und deshalb sehr erschwinglich herzustellen. Wer es stabiler mag, kombiniert die Modelle mit Kunststoffplatten, die leicht zu schneiden und zu verkleben sind.  Ich nutzte diese Möglichkeiten gern, denn im Maßstab 1:32 sind nur wenige Bausätze erhältlich, die attraktiv sind. An dieser Stelle geht ein besonderer Dank an Frank Rehberg, den Betreiber der tollen Website.

  


Im Juni 2020 wurde neben dem Dr. Ove Rasmussen-Haus eine kleine Tuning-Werkstatt errichtet



     






Pressestelle, Ehrungsgebäude, Haupttribühne und Licher-Turm


Bisher war ein Teil der Gebäude durch das Gästehaus verdeckt und das Siegerehrungsgebäude nur von der Rückseite der Bahn aus zu sehen. Da die Bahn nun an der Wand steht, wurde es kurzerhand gedreht und neben der Tribüne platziert. Auch die gegenüberleigende Kontrolleinheit der Rennbahn ist jetzt wieder frei zugänglich.

Am alten Platz steht wieder die Pressestelle mit engem Kontakt zum neu platzierten Siegerehrungsgebäude. Das macht Sinn. Der Licher-Turm wurde etwas gedreht und der gesamte Platz um den Turm mit einerm Kopfsteinpflaster versehen. Das wirkt jetzt viel authentischer und ergab außerdem noch einen Platz für ein Rettungsfahrzeug.

Der Bereich um Start und Ziel lässt nun Videoaufnahmen sehr gut zu und Starts mit ihrer Dramatik können perfekt festgehalten werden.
   
 





Schwimmbad und VIP-Terrasse sind jetzt attraktiver


Genau in Mittelbereich und zwischen Gebäuden versteckt befand sich das Schwimmbad mit seinem Sprungturm. Es soll dem privilegierten Gästebereich zur Entspannung und Erfrischung dienen. Für den Durst und kleinen Hunger ist eine VIP-Terrasse angegliedert, die nun wieder besser zur Geltung kommt. Hier ist auch die Brücke zwischen Besuchereingang und dem Boxenbereich zu sehen.

Das Hessische Fernsehen hat ebenfalls einen besseren Platz. Hier ist der Übertragungswagen und die auf einem Kran befindliche Kamera auf einem speziellen gepflasterten Parkplatz positioniert.

Im Hintergrund ist das Hochstädter Schützenhäuschen und die Zufahrt vom Fahrerlager zu sehen. auch der Kontrollposten am Weg zum Schützenhäuschen ist wieder in Betrieb.

Das Ensemble ist im Bereich der Ostkurve komplett und eine tolle Übersicht gegeben. Damit sind alle Ziele erreicht, die vor dem Umbau gesetzt waren.
    





Schützenhäuschen und Gästehaus

Am Schützenhäuschen befindet sich jetzt ein Elterntreffpunkt




Etwas verdeckt vom Gästehaus ist die Orangerie






















Der Rest der Anlage blieb nahezu unverändert, hier jedoch noch einige Highlights

Kassenhäuschen und Bushaltestelle


Blick in die Zentralwerkstatt

Gästehaus am Motodrom


Das Michael Schumacher-Haus


Am Rande des Rennbetriebs
Rund um die Boxen und anderen Einrichtungen befinden sich viele Dioramen, die mit wechselnden Szenen genutzt werden können. Fahrzeuge aller Klassen säumen inzwischen den Kurs und sorgen für das richtige Flair. Immer wieder fließen neue Eindrücke von allen möglichen Rennstrecken ein, die sich auf einer provinziellen Rennstrecke mit begrenzten Platzverhältnissen umsetzen lassen.

Alle Anlagenteile sind mit den üblichen Sicherheitseinrichtungen versehen und entsprechendes Personal versieht seinen Dienst. So entsteht ein Eindruck, der kaum Sicherheitslücken erkennen lässt. Gleichzeitig versehen Fangzäune am echten Rand der Modellanlage tatsächlich ihren Dienst, um Schäden an den Fahrzeugen zu vermeiden



Kurzer Check

Fahrerwechsel
AUDI R18 an der nostalgischen Tankstelle

Reifenwechesl vor der Ferrari-Box

Betrieb an der AUDI-Box

AUDI R18 verlässt die Boxengasse


AUDI R18 überholt einen Pulk GT-Fahrzeuge

 

Kennen Sie eigentlich die Schlosserei GRUBER?
 

 

 

Die Randbebauung soll auch Geschichten erzählen

 

Wenn ein solches Motodrom entsteht, spielt die Randbebauung als dreidimensionale Kulisse eine große Rolle. Sie gibt der Modellanlage ein besonderes Flair. Vor einigen Tagen wurde die "Schlosserei Gruber" in die Randbebauung eingefügt. Es handelt sich um ein altes ortsansässiges Unternehmen mit großer Tradition.

 

In unseren schnelllebigen Zeiten leidet manchmal die alte Bausubstanz. Dennoch hat auch sie ihren Reiz. Das ist ideal für etwas anspruchsvolleren Modellbau bzw. für ein stimmungsvolles Diorama. Mit viel Liebe zum Detail entstand ein kleines Idyll, das sich zwischen all den zeitgemäßeren Bauten dennoch harmonisch einfügt.

 

Die vielen verschiedenen Werkstoffe, die "gealtert" wurden, zeigen exakt die ursprünglichen Baumaterialen und die des kleinen Anbaues, der schlecht gegen Feuchtigkeit isoliert zu sein scheint. Auch das alte Kopfsteinpflaster ist in Teilen noch erhalten, aber deutlich sichtbar von der Rennstrecke getrennt. Während der Eigentümer im neuen Nebenhaus wohnt, ist die kleine Einliegerwohnung im ersten Stock günstig  vermietet. Ein Schnäppchen bei den hohen Maintaler Mietpreisen.

 

Wer will, kann noch viel mehr in das Diorama hineininterpretieren.






IRONMAN FRANKFURT 2019



Alljährlich findet in Frankfurt der IRONMAN statt. Im Jahr 2020 musste er erstmals pausieren wegen Corona.
Im Maintal MOTODROM ist er jedoch verewigt und kann jederzeit nachvollzogen werden.


   

 

Die Modellanlage bietet immer wieder die Möglichkeit, bestimmte Maintaler Ereignisse aufzugreifen. Hier ist es der IRONMAN Frankfurt, der seit 2005 auch durch Maintal führt, der verewigt wurde.

 

Hierzu mussten Absperrungen hergestellt werden, die dem Original sehr nahe kommen. Das erfolgte über Fotos, die auf Maßstab gebracht, ausgedruckt, auf Karton aufgezogen und mit dem Skalpell ausgeschnitten wurden. Die Figuren waren ein Glückskauf gebrauchter Tour de France-Fahrer, die natürlich dem IRONMAN angepasst werden mussten.

 

Das Führungsmotorrad mit dem rücklings sitzenden Schiedsrichter musste ebenfalls hergestellt werden, weil es das im Maßstab 1:32 nicht gibt. Alles zusammen scheint recht gut gelungen zu sein, Wie Besucher der Anlage bestätigten.




Hochstadt wird beim IRONMAN "The Hell" genannt.
Wo es eine Hölle gibt, gibt es auch einen Teufel!













Das Heeresmusikkorps Veitshöchheim im Maintal MOTODROM


 

Musikgenuss auf der Terrasse über den Boxen

 

In diesem Jahr war das Heeresmusikkorps Veitshöchheim zu Gast im Motodrom. In kleiner Besetzung gaben die Heeresmusiker ein Konzert, das großzügig vom fahrwerk hanslik.de aus Maintal, der erfolgreichen Fahrschule, gesponsort wurde.

 

So könnte die Meldung gelautet haben, die hier einem Diarama gilt, das kürzlich entstand. Es gelang mir, die Modellbaufiguren der Firma PREISER im Maßstab 1:35, die längst nicht mehr hergestellt werden, zu bekommen. Die Bausätze sind nach dem Zusammenbau und der farblichen Gestaltung nun fester Bestandteil der inzwischen fas 1.200 Figuren, die das Motodrom beleben. Die Figuren sind in bekannter PREISER-Qualität sehr detailgetreu und präzise gefertigt, so dass auch die Uniformen mit ihren Rangabzeichen und anderen Einzelheiten exakt abgebildet werden konnten. Der Schellenbaum und die Trommeln sind sehenswert. Aber auch die Instrumente können sich sehen lassen.

 

Mit diesem Diorama, das auf einer eigens gefertigten Plattform steht, besitzt die Anlage einen weiteren Blickpunkt, der bei Filmaufnahmen mit den hinterlegten Originalaufnahmen des Musikkorps ebenfalls ein Höhepunkt darstellt.


Foto-Shooting der "70er" auf der neuen Terrasse gegenüber der Boxenausfahrt

  


Für die Nutzer des Mobilfunks wurde ein spezieller Sendemast gesetzt





Limesturm (links)

                               Das neue RACE CONTROL CENTER

 

Gegenüber den Boxen waren bisher die Kommandostände der Teams, auf denen die Fahrzeugdaten sowie Daten des Rennverlaufs ausgewertet wurden. Nun wurde daraus ein Center, das weitaus mehr bietet. Die Stände im Erdgeschoss wurden beibehalten.

 

Baumaterial waren wieder Weich-PVC-Platten, die geprägt und zugeschnitten wurden. Der Rest besteht aus Dekoren, die ausgedruckt wurden.

 

Auf dem Dach sind die Klima- und Belüftungsanlagen sowie die Solarzellen zu sehen.

 

Ein große Hydrokultur machen das Büro recht attraktiv. Der Chef des Centers sowie seine Mitarbeiter haben ständig Sichtkontakt mit den Boxen und der Renstrecke.


 

Werbung aus dem Jahr 2018

 

Maintalwerke nun ebenfalls vor Ort

 

 

Am Eingang zum Fahrerlager wurde der DUNLOP-Bogen entfernt und durch ein Geschäftshaus mit Durchfahrt ersetzt. Hier ließ sich nun eine Außenstelle der MWG nieder.

 

Mit diesem Diorama wurden erstmals geschwungene Linien verbaut und mit Weich-PVC gebogen. Die Konstruktion  und die Büroeinrichtung waren aufwändig, doch das Ergebnis kann sich sehen lassen.

 

Auch hier wurde der Unterbau wieder gepflastert und als eine Ein- und Ausfahrt gekennzeichnet.

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

Einen Marktstand am Wachenbuchener Rathaus gibt es jetzt auch

 

Nun kann man in der Altstadt auch Obst und Gemüse einkaufen. Der Händler aus dem benachbarten Mittelbuchen ist an zwei Tagen in der Woche vor Ort.

 

Nach langer Suche gelang es mir im Maßstab 1:32 alle "Zutaten" zu diesem Diorama zu bekommen. Die Umsetzung war wieder eine kniffelige Angelegenheit. Doch es ist mir gelungen, so naturnah wie möglich eine Szene zu schaffen, die sehr realistisch wirkt.

 

 

 

 

 

Im Stadtgebiet stehen immer noch alte Trafohäuschen 

 

 

 

Zeugen einer längst vergangenen Zeit

 

In Maintal sind immernoch die Relikte der früheren Stromversorgung der EAM zu sehen, als der Strom noch über Trafohäuschen und frei schwebenden Leitungen von Dach zu Dach in die Wohngebäude gelangte. Längst werden sie nicht mehr gepflegt, weil sie neueren Einrichtungen weichen mussten und gammeln vor sich hin.

 

Nun wird auch im Maintal MOTODROM diesen Zeugen der Zeit gedacht. Das Trafohäuschen fügt sich gut in die alte Bausubstanz am Eingang zum Motodrom ein und unterstreicht das typisch Maintaler Flair.

 

Modelle zeitgemäßer Gebäude sind gemessen an alten Gebäuden recht einfach zu bauen. Hier aber hat das Altern des Modelles einen besonderen Reiz. Auch wenn das Grafitti an der Seite recht neu ist, das Mauerwerk früherer Nutzbauten war doch recht schlicht und nicht für den optischen Reiz gedacht. Das Grafitti dagegen schon.

 

Es ist kein Zufall, dass direkt neben dem kleinen Gebäude ein zeitgemäßer Container samt Mobilfunkmast steht. Der Reiz von Alt und Neu direkt nebeneinander.

 

Das kleine Modell entstand während einer Phase, in der ich mal wieder Ruhe und Muse benötigte. Beim Prägen der dünnen Weich-PVC-Platten und dem Arbeiten mit unterschiedlichsten Techniken verging die Zeit, die über Rückbesinnung zum gewünschten Ergebnis führte.

 

Das kleine Modell ist keine Schönheit, aber ein Zeuge vergangener Zeiten, in die es mich gedanklich immer öfter führt. Sowas kommt dann dabei heraus.

 

 

 


 

 

Das neue Medienzentrum

 

     

 

 

 

  

 

 

Direkt gegenüber den Boxen entstand das Medienzentrum für die Berichterstattung direkt aus dem Motodrom. Im Untergeschoss ist der Empfang untergebracht und in den Nebenräumen lagern Matierialen und Geräte für die Kameras und die Übergtragungstechnik. Momentan ist gerade Schichtwechsel und im Umkleide- und Waschraum herrscht Betrieb.

 

Im Obergeschoss sind Glaskabinen für die verschiedenen Fernsehanstalten untergebracht. Deren Arbeitsplätze sind gut ausgerüstet und für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

 

Das Gebäude ist dem Kontrollzentrum angepasst, so dass eine nun recht lange Front die Gerade neben der Boxengasse säumt.

 

 

 

 

Es sind die kleinen Szenen, die ein Modell zum Leben erwecken.

 

Der Philodentron ist wieder in mühevoller Kleinbarbeit und mit viel Geduld entstanden. Die Wirkung ist echt und gibt dem Raum eine Atmosphäre.

 

Mauerwerk, Fenster und die Türen sind ebenfalls von Hand gefertigt. Holzkonstruktionen und Euro-Paletten sind aus Furnier und Streichhölzern hergestellt.

 

 

 

 

 


 

Die Therme am MOTODROM

 

 

 

Im Jahr 2020 musste das kleine Freibad der neuen Therme am MOTODROM weichen.

 

Der VIP-Bereich erwartete einfach diese Neuerung. Sehr aufwendig war die Verglasung. Über dem Becken befindet sich eine Jalousie, die bei Bedarf geschlossen werden kann.

 

Natürlich steht und fällt das Bad mit den vielen prominenten Besuchern, die sich im Bad eine Abwechslung gönnen.

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Renovierung der Fußgängerbrücke

 


                 

 

Übergänge verbessern die Infrastruktur

 

Das Motodrom besitzt drei Übergänge über die Rennstrecke, die von Fußgängern genutzt werden. Nur so werden die verschiedenen Punkte des Motodroms erreichbar. Besonders kritische Beobachter wollen immer wieder wissen, wie man in der Wirklichkeit wohin kommt. Kinder sind da besonders aufmerksam und ich komme ihren Anregungen nach.

 

Mit der dritten Fußgängerbrücke ist das jetzt "rund". Außer den Brücken gibt es auch noch Gebäude, die Fahrbahnen überspannen, jedoch nur auf einer Seite einen Zugang haben.

 

Da es solche Brücken im Maßstab 1:32 nicht zu kaufen gibt, musste ich sie entwerfen und anschließend bauen. Die Treppen mit den Handläufen waren dabei eine große Herausforderung.

 

Brücken sind Stahlkonstruktionen, die natürlich im Laufe der Zeit altern. Bei der obigen Brücke wird deshalb eine Brückenrenovierung mit Menninge-Anstrich und Endlackierung simuliert, für die Hebebühnen im Einsatz sind. Auch die sit selbst entworfen und gebaut.

 

 

 

          

 


 

Tankstelle aus den 60er Jahren ist immer noch in Betrieb

 



Gegenüber der Bushaltestelle befindet sich eine Tankstelle, die in den 60er Jahren gebaut wurde.
Noch heute versieht sie ihren Dienst in der Nähe des Motodroms. Natürlich wurde eine Tanksäule
für die aktuellen Produkte nachgerüstet, damit auch Diesel-Fahrzeuge tanken können, die damals
noch nicht so zahlreich vertreten waren. Für die Motorräder und Zweitakter stehen noch die alten Geräte
zur Verfügung. Bei Tag und bis in die Nachtstunden hinein ist die Tankstelle für die Kunden geöffnet.

  
Natürlich werden auch kleinere Reparaturen und Wartungsarbeiten angeboten und das Ölsortiment steht ebenfalls zur Verfügung
  
  
Ein kleiner Schwatz mit dem Tankwart und eine kalte Coca Cola gehören zu jedem Besuch. Auf Wunsch gibt's auch Coffee to Go