Modellbau im Maßstab 1:32

Neues vom

Maintal-MOTODROM

Refreshing März 2019

3 Jahre nach dem ersten Spatenstich war eine Auffrischung der Modellanlage dringend notwendig, um den Modellspaß zu erhalten



  
   

Im Vergleich dazu

die bisherige Streckenführung

 
Objekte der Modellanlage:
     

  1   Eingang und Kassenhäuschen  
  2   Gästehaus am Motodrom  
  3   Werkstattgebäude in der Pitlane  
  4   Michael Schumacher Haus  
  5   Tankstelle  
  6   Kommandostände der Teams  
  7   VIP - Lounge  
  8   Schwimmbad  
  9   Angelsee
10   Limes-Turm
11   Schützenhäuschen/
12   Dr. Ove Rasmussen - Haus
13   Flugrettung
14   Toiletten an der Tribüne
15   Haupttribüne bei Start und Ziel

16   Licher-Turm
17   Fußgängerbrücke zur Tribüne
18   Tribünenbereich + Naturtribüne
19   Haus Untergasse 1
20   Hochstädter Untertor
21   Fachwerkhaus am Lindenbaum
22   Historisches Rathaus Hochstadt
23   Kleiner Park mit Kriegerdenkmal
24   Historischer Brunnen Dörnigheim
25   Denkmal Kreppelrichter von 1902
26   Fußgängerbrücke zur Boxengasse
27   Ruine Burg Rabeneck
28   Wachenbuchener Rathaus
29   Bauernkirche Dörnigheim
30   Wachenbuchener Brunnen

31   Heyer-Haus Gründerzeit
32   Typische Wohnanlage
33   Haus der Gründerzeit
34   Pressezentrum
35   Feuerwache 1
37   Garten mit See
38   Fernsehübertragung
39   Orangerie
40   Villa

41   Motodrom-Center, McDonald, Bar
42   Trafostation
43   Reparaturwerkstatt Retro
44   Kontrollposten
45   Good Year Bogen Fahrerlager

46   Siegerehrungsgebäude
46a  Rohbau Trafostation

       Good-Year-Zeppelin
47    Trinkhalle
48    Bushaltestelle
49    Trafostation
50    Einsatzzentrale



Wie alles begann...


Ende 2015 erfolgte der "erste Spatenstich" mit einem Carrera-Grundbausatz und einer leichten Modifikation. Im Carrera-Konzept war eine Acht und eine Brücke vorgesehen, die ich sofort verwarf, da wegen der insgesamt 7 Spurwechselweichen ein Streckenausgleich zwischen Innen- und Außenbahn nicht erforderlich war. Es war jederzeit möglich, die Ideallinie zu befahren. Die ursprüngliche Boxengasse mit dem Tankstop war zu kurz, um diesen sicher anzufahren. Auch das wurde sofort geändert, ehe mit dem Ausbau der Anlage und dem Modellbau begonnen wurde. Nach und nach entwickelte sich die Idee, die Anlage mit Maintaler Flair zu versehen und ich baute im Maßstab 1:32 einige Maintaler Bauwerke nach und versah sie innen und außen mit Leben. Ein Kostenfaktor waren die Figuren, die erst Leben in den Modellbau bringen und die einen realen Bezug zum Maßstab ermöglichen. Mit einem nicht mehr genau zu beziffernden Stundenaufwand wurde Objekte und Figuren zusammengebaut und farblich gestaltet. Heute sind es bereits ca. 1.000 Figuren.
Es entstand zudem eine Infrastruktur, die langsam wuchs. Fiktive Besucher sollten jeden Punkt der Anlage erreichen können. So waren auch Brücken und andere Zugangselemente erforderlich, die mit dem technischen Teil der Carrera-Bahn nichts zu tun hatten. Nachdem die Fahrbahnelemente in speziellen Hartschaumplatten "versenkt" worden waren, war die Grundlage für den Ausbau geschaffen.



Ende Februar 2019 bot sich dann bereits nebenstehendes Bild. Jetzt war die Bebauungsdichte enorm und ein weiterer Ausbau nicht mehr möglich. Aber genau der Modellbau machte bei mir den besonderen Stellenwert aus,  weil er mir besonders viel Spaß macht. Ich hatte bereits mehrere Objekte gegen Neubauten ausgetauscht, denn das Bessere ist der Feind des Guten. Dabei erreichte ich dann die Schmerzgrenze und es musste etwas geschehen.

Wenn die Arme zu kurz sind

Das ursprüngliche Konzept hatte mehrere Nachteile, die sich erst im Laufe der Zeit herausstellten. Die Tiefe der Anlage entsprach der maximalen Armlänge, mit der die Mitte noch erreichbar war. Damals bedachte ich nicht, dass die späteren Gebäude auch eine gewisse Höhe haben, um die sich der Weg zum kritisch erreichbaren Ziel verlängerte. Die Art der kulissenhaften Randbebauung führte bei Störungen dazu, dass Objekte erst entfernt werden mussten, ehe man an technische Elemente herankam. Hier musste eine Lösung gefunden werden.

Wenn die Strecke zu kurz ist

Mit der digitalen Carrera-Rennbahn sind Fahrzeuge individuell programmierbar und sie fahren dann automatisch, wechseln über einen Zufallsgenerator die Spur und ermöglichen einen Pulk von 8-10 Fahrzeugen, gegen den man manuell gesteuert mit einem weiteren Fahrzeug antreten kann. Bei sieben Spurwechseln auf einer kleinen Bahn ist die Kollisionsgefahr recht groß, wenn die Abstände zwischen den Spurwechselweichen zu kurz sind, um einen Überholvorgang abzuschließen. Eine Verlängerung der Fahrstrecke war also erforderlich. Zur besseren Nutzung vorhandenen Platzes musste ich 90°-Kurven einfügen. Da im Bausatz nur 60°-Kurvenstücke enthalten waren, benötigte ich 30°-Kurvenstücke. der Rest würde mit zusätzlichen Geraden für mehr Streckenlänge sorgen.
  


 


Der große Ruck


Der Entschluss zum Umbau kam spontan und innerhalb einer Stunde war nur noch die Altstadt an ihrem Platz. Alle anderen Objekte waren abgeräumt. Jetzt stand nur noch der Unterbau und die Streckenänderungen konnten in Angriff genommen werden. Die Lösung war ein Mittelgang, über den man problemlos an jeden Punkt der Anlage kommen konnte. Damit entfiel der schmale Gang an der Wand entlang und die Anlage konnte direkt an die Wand geschoben werden.
Über den Mitttelgang und die veränderte Anordnung von Gebäuden wurde ca. 3m zusätzliche Streckenlänge und die idealere Ausgestaltung der Pitlane gewonnen. Nun sind Überholvorgänge entschärft, die Boxengasse funktionsgerechter und der Tankpunkt sehr gut anzufahren.

Der Umbau durchlief zwischen den Einzelschritten einige Erprobungsphasen, um den Zusatznutzen zu optimieren. Nachdem alle Objekte beim Abbau von ihrer Verdrahtung getrennt worden waren, musste für die U-Form des Konzeptes ein neues Stromkonzept eingerichtet werden. Als Senior und Brillenträger ist das auf dem Rücken liegende Verdrahten unter der Platte  und über Kopf sehr beschwerlich, so dass ich die Stromverteiler kurzerhand auf die Platte verlagerte und später mit einem Gebäude tarnte. Dabei kam mir der Maßstab 1:32 sehr entgegen. Der Wiederaufbau der Objekte und die Einrichtung der Infrastruktur der Modellanlage konnte beginnen. Bis dahin lag bereits eine Woche Arbeit hinter mir.


Die Veränderungen

Vorne links wurde die Kurve als 90°-Kurve ausgebildet und ein See sowie ein Kleingarten angelegt. Damit konnte die nachfolgende Strecke begradigt und verlängert werden.

Der Limes-Turm bekam eine geänderte Anlage und es wurde ein Höhenweg zum Schützenhäuschen angelegt, der dem Schutz der Strecke dient, damit kollidierte Fahrzeuge nicht abstürzen können.

Die Boxenausfahrt mündet nun direkt in eine Kurve. Die frühere Weiche wurde entfernt. Der Effekt ist nun, dass zwischen zwei Weichen eine längere Strecke für Überholvorgänge existiert, was den programmierten und automatisch fahrenden Fahrzeugen, aber auch den Individuallenkern zugute kommt.

Die Fahrbahnen wurden wieder mit Curves und Leitplanken versehen, um die Sicherheit zu erhöhen.

Zwischen dem Kleingarten und den Boxen befindet sich ein kleiner Park mit einem Imbissstand.

Der Boxenbereich bekam eine zweite Spur, so dass jetzt auch Durchfahrten weiterer Fahrzeuge möglich sind, wenn vor den Boxen und am Tankpunkt Betrieb ist. Eine Kreuzweiche ermöglicht, dass mehrere Fahrzeuge die Boxen anffahren und verlassen können.

Die Reifenwechselzone, die bisher in der Kurve vor der Zentralwerkstatt lag, konnte in die zweite Boxenspur verlegt werden, damit die Boxengasse nicht blockiert ist, wenn Fahrzeuge zum Tankstopp in die Pitlane müssen. Außerdem gelingt es jetzt mehreren Fahrzeugen, ohne Abstimmung ihre Box anzufahren.  Durchfahrtsstrafen können ebenfalls ohne Behinderung der anderen Fahrzeuge "abgesessen" werden.

Das Michael-Schumacher-Haus wurde um drei weitere Boxen erweitert, die jetzt in der mittleren (dunklen) Box den neuen Stromverteiler aufnehmen. Damit ist die Boxengasse  für mehrere Teams erweitert und mit wesentlich mehr Leben erfüllt.

Die Fußgängerbrücke wurde versetzt, wodurch die Boxengasse besser einsehbar ist.

Die Kommandostände und das Flutlicht blieben an der gleichen Stelle.

Die Zentralwerkstatt mit Turm und die Boxeneinfahrt  wurden versetzt und die Wendeltreppe zum Turm umgebaut. Es sind die kleinen Details, die stets von  Umbauten betroffen sind, damit das Gesamtkonzept wieder schlüssig ist.

Gerettet wurde auch der alte Eingang zum Motodrom für Anlieferfahrzeuge und öffnet den rechten vorderen Blick auf die Rennstrecke.

Zwischen dem Erweiterungsbau und der Zentalwerkstatt steht nun die rustikale Werkstatt, vor der privateFahrzeuge repariert werden können, die keinem Team angehören.

Die Kurve vor der Zentralwerkstatt ist mit markierten Randstreifen ausgestattet, um die nicht gleichmäßig verlaufende Kurve besser treffen zu können. Boxengasse und Rennstrecke sind durch eine Boxenmauer getrennt.



Nach der Boxeneinfahrt wurde eine weitere Weiche verbaut, um damit die Ideallinie treffen zu können.

Hier fanden auch die alte Trafostation und der Pit-Control-Stand wieder einen Platz.

Mit diesen Veränderungen gelang eine weitere Streckenverlängerung, weil der frühere Eingang zum Motodrom für Besucher, die Bushaltestelle und das Gästehaus verlegt wurden. Außerdem ist die Streckenführung viel besser auf automatisch fahrende Autos abgestimmt, für die längere Strecken zum Überholen zwischen den Spurwechselweichen gute Chancen bieten. Für den gemischten Fahrbetrieb  (automatisch fahrend und handgesteuert) bieten sich ebenfall mehr Möglichkeiten, kollisionsfrei zu überholen. Damit sind Unterbrechungen deutlich reduziert.

Die Boxengasse bietet auch bessere Möglichkeiten für den einsatz des Pace-Cars.



Der hintere Teil der U-förmigen Anlage wurde ebenfalls umgebaut, damit er jetzt besser einsehbar ist. Die für die Ideallinie wichtige Spurwechselweiche wurde nicht verändert.

Der Turm wurde versetzt und bekam eine gepflasterte Einfassung sowie neue, realistischere Curves.

Zwischen Tribüne und Turm sind Toiletten zu finden. Dieses Detail darf nicht fehlen, sonst hätte eine Dixie-Rreihe aufgestellt werden müssen.

Das gegenüber der Tribüne bisher befindliche Siegerehrungsgebäude ist nun neben der Tribüne angeodnet und bildet mit der Pressestelle ein Ensemble.

An der Stelle des Gebäudes für die Siegerehrungen steht heute das Sicherheitszentrum für Rettungsdienste mit Bereitschaftsraum. Als Schnittmodell ausgelegt, damit man ins Innere schauen kann bietet es einen umfassenden Einblick in die Infrastruktur der Retter.

Jetzt ist auch die Steuer- und Kontrolleinheit wieder freier zugänglich.




Der Bereich zwischen Flugrettung und Pressestelle sowie die S-Kurve wurde verändert und neu gestaltet.

Die Flugrettung blieb am alten Ort. Die Spurwechselweichen blieben an der alten Stelle.

Das Dr. Ove Rasmussen-Haus musste am alten Ort weichen und wurde gegenüber von der Feuerwehr platziert. Die gesamte Zone für Rettungsfahrzeuge wurde sinnvoller zusammengelegt und die ehemalige Parkspur für Einsatzfahrzeuge wurde zum Umbau der Boxengasse benutzt.

Die frühere Fußgängerbrücke, die vom Gästehaus des Motodroms zu den Tribünen führte, wechselte ebenfalls ihren Platz und steht naben der neu gebauten Bushaltestelle.

Als Bus konnte ein Modell im Maßstab 1:32, das sehr schwer zu bekommen war, mit einem Maintaler Anstrich versehen werden. Es öffnet und schließt die Türen automatisch und es imitiert Busgeräusche während des Haltens.








Im linken hinteren Bereich der Anlage wurde die Kurve ebenfalls verändert und der Garten unterhalb des alten Schützenhäuschens an einen neuen Ort versetzt. Doch dazu komme ich später.

Im Bereich des U positionierte ich nun das Gästehaus und rechts daneben eine Bushaltestelle.





















Im Bereich des U befindet sich der neue Besuchereingang sowie das urige Kassengebäude, die Bushaltestelle und der Kiosk.

Ferner wurde ein gepflasterer Parkplatz angelegt, der den Wagen für die Fernsehübertragung und den Kran mit der Kamera aufnimmt. Unter der Platte befindet sich ein weiterer Stromverteiler.

Am oberen Bildrand ist der Höhenweg mit der Kontrollstation sichtbar, sowie die Abgrenzung und Absicherung der gegenläufigen Fahrbahnen.

















Zurück zur Boxengasse mit dem Michael-Schumacher-Haus.

Unten ist das aufgefrischte Schwimmbad zu sehen mit der angrenzenden VIP-Lounge.

Neben den Boxen befindet sich der Rohbau der neuen Trafostation sowie die Besucherbrücke, die zu den Boxen, in den kleinen Park und zum Garten sowie zum See führt.



Insgesamt verbesserte sich damit die Infrastruktur der Anlage, die jetzt viel lockerer wirkt und über den Mittelgang besser erreich- und erlebbar wird.

Doch nun die Veränderungen im Detail und der direkten Ansicht.


















Objekte wurden besser positioniert

Einige Objekte waren fahrtechnisch bisher echte Störfaktoren, weil sie die Sicht auf die Strecke beeinträchtigten. Besonders das Gästhaus des Motodroms war zu sichtbehindernd. Der gesamte Bereich wurde auf die Platte der U-Erweiterung versetzt. Nun kam der Eingangsbereich mit der Drehtür viel besser zur Geltung und die Trinkhalle am Motodrom mit dem gesamten Umfeld war besser ins Verkehrskonzept eingebunden.

Der Kleingarten und der See waren bisher auf die Ecken der Anlage verbannt und beides kam nur auf den dritten Blick zur Geltung. Jetzt kombinierte ich den Kleingarten und den See auf einem Grundstück direkt im Anschluss an den gut beobachteten Boxenbereich, so dass er sofort ins Auge fällt. Für den See wurde eine Glasplatte anstelle der früheren Kunststoff-Folie verwendet, was eine hervorragende Spiegelung garantiert. Ein kleines Seerosenfeld auf der Glasplatte und die verschiedenen Gräser sowie das Schilf vermitteln einen täuschend echten Effekt. Trauerweiden runden das Bild ab.

Der Gartenebreich erinnert sehr an meinen 2015 aufgegebenen Garten mit der alten Hütte, den Bohnenstangen und den Gemüsebeeten. Selbst die leeren Getränkekästen und der achteckige Brunnen durften nicht fehlen.



Eines der zuletzt gebauten Objekte bekam ebenfalls einen besseren Platz. Der Rohbau der Maintalwerke für eine neue Trafostation ist nun besser einsehbar. Die weißen Kalksteine auf der Euro-Palette und die Mischmaschine waren seither kaum aufgefallen.

Dahinter ist auch einTeil des Wegenetzes und die Brücke zum Motodrom zu sehen, über die die Besucher in den Boxenbereich kommen.

Neue Anordnungen wirken frisch und luftig

Ein erstes Resümee erlaubt bereits den Eindruck einer gelungenen Verbesserung, denn alles ist viel besser einsehbar. Das ist gerade für Fahrer sehr wichtig. An die Veränderungen muss man sich allerdings erst gewöhnen, den einige Passagen müssen anders angefahren werden. In einer weiteren Ausbaustufe werden nun noch Banden und Leitplanken optimiert. Einige Werbebanden wurden bereits mit Fangzäunen bestückt, damit die Fahrzeuge nicht die Modellanlage verlassen können. Safety first!

Die Abbildung unten vermittelt einen guten Eindruck von den wichtigsten Veränderungen und gibt ein Gefühl für die Bebauungsdichte. Im richtigen Blickwinkel verschwindet der Mittelgang ganz und die Anklage wirkt so kompakt, wie bisher.
 


Das erweiterte Boxengebäude bietet nun drei weiteren Teams beste Voraussetzungen



 
Der Kleingarten und der Schnellimbiss
 
Im Kleingarten treffen sich Alt und Jung und der kleine See, der aus einer alten Kiesgrube entstand, ist mit seinen Seerosen und den Trauerweiden eine Oase inmitten des Renngeschehens. Ein offenes Feuer, der Brunnen und die Beete sind eine Erinnerung an meine Gartenanlage im Fechenheimer Mainbogen. An Wochenenden wird wieder der Grill aufgebaut und man glaubt förmlich, den Geruch von Grillgut zu riechen. Über die Wege aus Waschbetonplatten gelangt man an jeden Punkt des Gartens.

Bei Renn- und Trainigsbetrieb im MOTODROM kommt ein Schnellimbiss vorbei und versorgt die Besucher sowie das Boxenpersonal. Der Imbiss wurde in der bewährten Bauweise mit Kunststoffplatten und Fotopapier hergestellt und mit Licht versehen. Auch hier sind die Details wieder sehenswert.

  

 
 

Rettungszentrum

Auf der neuen Anlage ist nun auch der Leitstand des Rettungs-Zentrums zu sehen. Es ist das einzige Gebäude, das im Schnitt besichtigt werden kann. Dadurch sind die vielen Details noch greifbarer. So ist auch die Stange zu sehen, an der die Rettungskräfte vom Bereitschaftsraum an die Fahrzeuge kommen. Der Leitstand verfügt über 6 Bildschirme, damit alle neuralgischen Punkte eingeblendet werden können. Von dort aus hat man einen guten Blick auf Start und Ziel sowie die Tribünen. Diese Funktionseinheit steht in enger Verbindung zur Feuerwache 1 und der Flugrettung.

Besondere Dioramen benötigen als Blickfangeinen passenden Rahmen. Solche Gebäude sind ideale Präsentationsstätten. Die handgefertigten Fässer, Stühle und Figuren mit besonderer Funktion, Zapfanlage und Süle, Rolltore, Automaten, Werkbänke und vieles mehr runden Situationen ab.
  


  



  

 
Stadtbusverkehr

Ganz in der Nähe des Gästehauses am Motodrom ist die Bushaltestelle "Sandweg", an der ein Bus der Linie 26 steht. Nach langer Suche fand ich einen RC-Bus im Maßstab 1:32, den ich in den für Maintal typischen Farben umlackieren konnte. Die Türen öffnen und schließen. Der Bus macht die originalen Anlassgeräusche, Blinker und Rückfahrleuchten und die typischen Warnsignale beim Rückwärtsfahren können bedient werden. Natürlich wurde auch die Inneneinrichtung dem Original angepasst und Fahrgäste stehen im Bus oder haben Platz genommen.

Damit ist der Bus absolut naturgetreu und bei Filmaufnahmen stimmt der gesamte Haltevorgang mit Ein- und Ausstieg der Fahrgäste. Natürlich ist das Wartehäuschen mit der gesamten Einrichtung maintaltypisch. Fahrbahnen, Bürgersteige und die Markierungen für Blinde und für die Sicherheit vermitteln ein Gefühl von "zuhause in Maintal".

Auch hier zeigt sich wieder, dass Modellbau bis ins Detail für Besucher zu wahren Erlebnissen werden, wenn man sich die Zeit nimmt und sich alles ganz genau ansieht. Damit unterscheidet sich die Anlage bei voller Funktionstüchtigkeit von gewöhnlichem Spielzeug.
   
  
Auf den ersten Blick

Rund um den Eingang für technisches Personal hat sich ebenfall einiges verändert. Schließlich ist es der erste Blick, den man auf die Anlage wirft. Die Brücke zu den Boxen rückte näher zum Eingang und die alte Werkstatt kann über die Boxengasse erreicht werden. Auch die Einfahrt zur Boxengasse wurde besser angeordnet und in diesem Bereich Ausweiche ermöglicht. Der gesamte Bereich, in dem zuvor der Reifenwechsel stattfand, wurde jetzt vor die Boxen verlegt. Die Zentralwerkstatt behielt ihren alten Platz. Der gesamte Bereich wurde durch eine stabile Werbebande geschützt.


Die Flugrettung und die Feuerwehr

Nahezu am alten Platz ist wieder die ADAC-Flugrettung platziert. Sie wurde zuvor überarbeitet und die darunterliegende Launch hat nun ihr endgültiges Aussehen. nebenan befindet sich wieder die Feuerwache 1 mit ihren Fahrzeugen und dem umfangreichen Rettungspersonal.
  



 

 

Auf Rennstrecken sind im Rettungsdienst viele Spezialisten präsent. Eine Truppe dieser Spezialisten ist im Rettungsdienstbereich zu sehen, ebenso Kräne und Bergungsfahrzeuge. Ein Feuerwehrwagen und ein Abschleppwagen sind als fahrbare Modelle im Einsatz. Dieses Detail kommt auf vielen Modellanlagen zu kurz. Hier rundet es die Infrastruktur ab.

Im Dr.Ove Rasmussen-Haus, einer Nachbildung des Renngebäudes, das an der Solitude steht, ist die gesamte Leitung zuhause und von dort aus wird der gesamte Ablauf gesteuert. Eine Tankstelle für den Dienstbetrieb ist direkt vor dem Haus. Hier stand eine historische Tankstelle des Nürburgrings Pate.

Einige Gebäude und Ausrüstungsgegenstände sind einer für Modellbauer 1:32 äußerst interessanten Website entnommen und in leicht veränderter Form von mir nachgebaut worden. Hier ist auch diese Tankstelle zu finden. Für mich war diese Website eine wahre Fundgrube. Alle Modelle sind in Papierbauweise und deshalb sehr erschwinglich herzustellen. Wer es stabiler mag, kombiniert die Modelle mit Kunststoffplatten, die leicht zu schneiden und zu verkleben sind.  Ich nutzte diese Möglichkeiten gern, denn im Maßstab 1:32 sind nur wenige Bausätze erhältlich, die attraktiv sind. An dieser Stelle geht ein besonderer Dank an Frank Rehberg, den Betreiber der tollen Website.

  




Pressestelle, Ehrungsgebäude, Haupttribühne und Licher-Turm


Bisher war ein Teil der Gebäude durch das Gästehaus verdeckt und das Siegerehrungsgebäude nur von der Rückseite der Bahn aus zu sehen. Da die Bahn nun an der Wand steht, wurde es kurzerhand gedreht und neben der Tribüne platziert. Auch die gegenüberleigende Kontrolleinheit der Rennbahn ist jetzt wieder frei zugänglich.

Am alten Platz steht wieder die Pressestelle mit engem Kontakt zum neu platzierten Siegerehrungsgebäude. Das macht Sinn. Der Licher-Turm wurde etwas gedreht und der gesamte Platz um den Turm mit einerm Kopfsteinpflaster versehen. Das wirkt jetzt viel authentischer und ergab außerdem noch einen Platz für ein Rettungsfahrzeug.

Der Bereich um Start und Ziel lässt nun Videoaufnahmen sehr gut zu und Starts mit ihrer Dramatik können perfekt festgehalten werden.
   
 





Schwimmbad und VIP-Terrasse sind jetzt attraktiver


Genau in Mittelbereich und zwischen Gebäuden versteckt befand sich das Schwimmbad mit seinem Sprungturm. Es soll dem privilegierten Gästebereich zur Entspannung und Erfrischung dienen. Für den Durst und kleinen Hunger ist eine VIP-Terrasse angegliedert, die nun wieder besser zur Geltung kommt. Hier ist auch die Brücke zwischen Besuchereingang und dem Boxenbereich zu sehen.

Das Hessische Fernsehen hat ebenfalls einen besseren Platz. Hier ist der Übertragungswagen und die auf einem Kran befindliche Kamera auf einem speziellen gepflasterten Parkplatz positioniert.

Im Hintergrund ist das Hochstädter Schützenhäuschen und die Zufahrt vom Fahrerlager zu sehen. auch der Kontrollposten am Weg zum Schützenhäuschen ist wieder in Betrieb.

Das Ensemble ist im Bereich der Ostkurve komplett und eine tolle Übersicht gegeben. Damit sind alle Ziele erreicht, die vor dem Umbau gesetzt waren.
    


Etwas verdeckt vom Gästehaus ist die Orangerie





















Der Rest der Anlage blieb nahezu unverändert, hier jedoch noch einige Highlights

Kassenhäuschen und Bushaltestelle


Blick in die Zentralwerkstatt

Gästehaus am Motodrom


Das Michael Schumacher-Haus


Am Rande des Rennbetriebs
Rund um die Boxen und anderen Einrichtungen befinden sich viele Dioramen, die mit wechselnden Szenen genutzt werden können. Fahrzeuge aller Klassen säumen inzwischen den Kurs und sorgen für das richtige Flair. Immer wieder fließen neue Eindrücke von allen möglichen Rennstrecken ein, die sich auf einer provinziellen Rennstrecke mit begrenzten Platzverhältnissen umsetzen lassen.

Alle Anlagenteile sind mit den üblichen Sicherheitseinrichtungen versehen und entsprechendes Personal versieht seinen Dienst. So entsteht ein Eindruck, der kaum Sicherheitslücken erkennen lässt. Gleichzeitig versehen Fangzäune am echten Rand der Modellanlage tatsächlich ihren Dienst, um Schäden an den Fahrzeugen zu vermeiden



Kurzer Check

Fahrerwechsel
AUDI R18 an der nostalgischen Tankstelle

Reifenwechesl vor der Ferrari-Box

Betrieb an der AUDI-Box

AUDI R18 verlässt die Boxengasse


AUDI R18 überholt einen Pulk GT-Fahrzeuge